Kreishandwerkerschaft Bremen
Martinistraße 53 - 55
28195 Bremen

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Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 Uhr und 12:30 Uhr

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Handwerkspolitik

Die Innungen sind das "Sprachrohr der Mitglieder"

Innungsarbeit kann und darf sich nicht darin erschöpfen, tagesaktuelle Fragen und Problemstellungen zu lösen. Unsere Mitgliedsunternehmen erwarten zu recht, dass wir eine "Vordenkerrolle" übernehmen - wichtige Entwicklungstendenzen in Wirtschaft und Politik frühzeitig erkennen, Chancen nutzen und Risiken entgegentreten.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind auf ihren Verband als "Sprachrohr" ihrer Interessen angewiesen. So stehen wir in ständigem Dialog mit anderen Organisationen der Wirtschaft - Kammern, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen, mit Parlamentarien in Bund und Land sowie den für unsere Handwerke bedeutsamen Senatoren und Behörden. Gegenüber ihnen vertreten wir konsequent die Standpunkte des Handwerks und verhelfen berechtigten Anliegen unserer Mitglieder in vielen Fällen zum Erfolg.

Eine aktive, ideenreiche, offensive Innungspolitik ist gefordert, eine Politik, die von einem konstruktiven Miteinander aller ehren- und hauptamtlichen Kräfte getragen wird. So gesehen, versteht sich die Innung auch als Klammer einer Solidargemeinschaft.

Auch in Zukunft ist das Wirken im vorparlamentarischen Raum eine unserer vordringlichsten Aufgaben. In den mittelständischen Unternehmen greift der Eindruck um sich, dass wichtige politische Entscheidungen an den Erfordernissen der Praxis vorbeigehen. Dies ist sicherlich auch eine Folge der immer geringeren Repräsentanz selbständiger Unternehmer in den Parlamenten von Bund, Land und Kommunen. Umso wichtiger ist es, dass die Interessenvertretungen des Mittelstandes - und damit auch des Handwerks - aktiv in die politische Diskussion eingreifen und den Politikern wie den Senatsbeamten in wichtigen Sachfragen Rat und neue Impulse geben. Die Innung nimmt damit gleichsam auch eine Treuhänderfunktion wahr.

Wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass unserem Gesprächs- und Informationsangebot sehr aufgeschlossen begegnet wird. Denn unsere Gesprächspartner auf allen Ebenen der Demokratie haben zunehmend schwierige, komplexe Sachentscheidungen zu treffen, die oft bis in die kleinsten Details hineinreichen.

Die Politik ist dabei verstärkt auf den Rat erfahrener Praktiker angewiesen.